Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Seit dem 1. Juli dieses Jahres arbeitet Petra Vogt als 2. Kraft in der Hospizkoordination. Sie hat wie Gisela Sauerland eine 50%-Stelle. Hier ihre Selbstdarstellung. Die ersten drei Wochen in neuer Funktion sind vergangen und nun möchte ich mich endlich kurz vorstellen. Mein Name ist Petra Vogt, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter. 1994 habe ich mein Krankenpflegeexamen am Lukas-Krankenhaus gemacht und bin dem Haus seit dem „treu“ geblieben.

Eine Reise, die keiner so erwartet hatte

„Dankeschön“, ist das Wort, das wohl bei unserem Abschied am häufigsten gefallen ist. Dankeschön nicht nur für viel Lachen und Freude, sondern vor allem für viele Tränen und jede Menge Heilung der eigenen Seele.

Als sich unsere Gruppe im Oktober 2016 auf diese Reise machte hatte mit dieser Entwicklung wohl niemand gerechnet. 8 Freiwillige und 5 Mitarbeiter aus Pflege und Altenwohnheimen standen vor einer Erfahrung, die mit Skepsis, Argwohn und, um nur ein Zitat zu bringen, „Auseinandersetzung mit dem da oben“ erwartet wurde. Das Ergebnis war eine Reise, die keiner so erwartet hatte. Wir haben neue Freunde und Vertraute gefunden, auf die wir uns verlassen können und, so glaube ich es, uns ein Stück besser verstehen als unsere Arbeitskollegen und Mitmenschen.

Ehrung für zwanzig Jahre im Dienst an den Mitmenschen – und Verabschiedung ausscheidender Mitarbeiterinnen

Neujahrstreffen in der Alten Werkstatt

Beim diesjährigen Neujahrstreffen 2017 der Hospizgruppe wurde Ina Gaede, Kirchlengern, die vor 20 Jahren ihren Einführungskurs in die Hospizarbeit abgeschlossen hat, mit einem großen Blumenstrauss geehrt. Sie begleitet seitdem kontinuierlich sterbende Menschen und ihre Angehörigen und ist besonders auch im Nachtdienst aktiv, wenn der Sterbende so unruhig ist, dass die Angehörigen nicht viel zum Schlafen kommen. Dann übernimmt sie und weitere Ehrenamtliche der Hospizgruppe am Lukas-Krankenhaus auch schon mal mehrere Nächte hintereinander Sitzwachen, um die Angehörigen zu entlasten.

Dörte Eckhoff und Helma Meier-Rau, die sich viele Jahre in der Hospizgruppe engagiert hatten, verabschiedeten sich mit bewegenden Worten und wünschten der Hospizarbeit und allen MitarbeiterInnen für die weitere Arbeit alles Gute. Auch für sie gab es einen Blumenstrauß mit einem großen Dankeschön für die langjährige treue Mitarbeit. Ebenso wurde Andrea Ritz, für 1 ½ Jahre Koordinatorin der Hospizgruppe, die nunmehr den Kinderhospizdienst im Kreis Minden-Lübbecke übernommen hat, mit vielen guten Wünschen verabschiedet.

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